Content - DWIH Tokyo Newsletter 12/2014

Liebe Leserinnen und Leser,

im Oktober richtete das DWIH Tokyo gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und der Universität Tokyo ein Symposium zur Rolle der Hochschulen im Zeitalter der Globalisierung aus. Die Veranstaltung bot Gelegenheit für einen intensiven deutsch-japanischen Dialog zu den zukünftigen Aufgaben der Hochschulen und den damit verbundenen Herausforderungen.

Mit dem Vorsitzenden der von der Bundesregierung eingerichteten Expertenkommission für Forschung und Innovation Prof. Dr. Dietmar Harhoff führten wir im Rahmen seines Tokyo-Besuches im November ein Gespräch. Seine Einschätzungen zu den Innovationssystemen beider Länder und weitere Informationen zu aktuellen wissenschaftspolitischen Entwicklungen in Japan finden Sie in dieser Ausgabe des Newsletters.

Zum Jahresausklang bedanken wir uns für Ihr Interesse an den Aktivitäten des DWIH Tokyo und wünschen Ihnen frohe Feiertage und alles Gute im neuen Jahr 2015.

Ihr DWIH Tokyo Team

Deutsch-japanisches Symposium zur künftigen Rolle der Hochschulen: Wissenschaft und Wirtschaft formulieren gemeinsame Vorstellungen

Welche Rolle können und sollen die Hochschulen in Japan und Deutschland künftig spielen? Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo, die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), und die Universität Tokyo brachten am 8. Oktober 2014 rund 250 Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft und Wirtschaft in Tokyo zusammen, um über diese Frage zu diskutieren.

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“Die Rahmenbedingungen für Start-ups müssen besser werden” - Interview mit Prof. Dr. Dietmar Harhoff, Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb und Vorsitzender der Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI)

Japans Start-up Szene entwickelt sich rasant. Insbesondere im Technologiebereich aber auch bei mobilen Applikationen und Internet nimmt die Zahl der Gründungen, Investoren und Inkubatoren stetig zu. Allerdings gibt es noch viel Entwicklungspotenzial - nicht nur, was die Rahmenbedingungen betrifft, sondern auch in Bezug auf die Internationalität der Gründerszene. Wir haben Professor Harhoff bei seinem Besuch in Tokyo um seine Einschätzung gebeten.

zum Interview

Nachrichten

Deutsch-Japanische Kooperation im All
Am 3. Dezember 2014 um 5.22 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete der Asteroidenlander Mascot (Mobile Asteroid Surface Scout) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an Bord der japanischen Hayabusa2-Sonde vom Tanegashima Space Centre zum Asteroiden 1999 JU 3. Rund vier Jahre wird die Reise dauern, bis die Sonde der japanischen Raumfahrtagentur JAXA an ihrem Ziel ankommt. Dann soll der Lander Mascot auf der Asteroidenoberfläche abgesetzt werden.
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Japanische Universitäten bilden Fachkräfte für Rückbau von Atomkraftwerken aus
An mehreren japanischen Universitäten werden ab 2015 Studiengänge zur Ausbildung von Spezialisten für den Rückbau von Kernkraftwerken eingerichtet. Die Initiative wird vom Forschungsministerium (MEXT) gefördert und zielt auf eine enge Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung im Bereich der Nachwuchsförderung.
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Japanisches Forscherteam entwickelt Bluttestverfahren zur Erkennung von Alzheimer vor Ausbruch der Krankheit
Eine Gruppe japanischer Wissenschaftler unter der Leitung des Chemienobelpreisträgers Koichi Tanaka von Shimazu Corp. und des National Center for Geriatrics and Gerontology hat jüngst einen Durchbruch in der Alzheimer-Forschung erzielt. Es gelang, ein Bluttestverfahren zu entwickeln, mit dem Anzeichen der Alzheimer-Krankheit erkannt werden können bevor erste Symptome der Krankheit auftreten.
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Bayer kooperiert mit Universität Kyoto
Bayer HealthCare und die Universität Kyoto haben im Oktober 2014 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie wollen Ansätze für zukünftige Forschungskooperationen in den Bereichen Kardiologie, Onkologie, Hämatologie, Gynäkologie und Ophthalmologie identifizieren.
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Ankündigung

Am 21. April 2015 veranstaltet das DWIH Tokyo ein deutsch-japanisches Symposium zum Rückbau von Kernkraftwerken und Dekontaminationstechnologien in Osaka. Neben Fragen zur Sicherstellung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Kerntechnik, werden Strategien zum Abbau kerntechnischer Anlagen und zur Lagerung radioaktiver Abfälle diskutiert und Technologien vorgestellt. Ko-Veranstalter sind das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin, die Technische Universität Dresden und die Universität Fukui. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in Kürze auf der Homepage des DWIH Tokyo.

Ausschreibung

Bis zum 12. Januar können sich junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Japan noch für den German Innovation Award "Gottfried Wagener Preis 2015" bewerben.

Der von deutschen Unternehmen in Japan gestiftete und vom DWIH Tokyo koordinierte Preis wird bereits zum siebten Mal vergeben. Vier mit jeweils 2,5 Millionen Yen dotierte Preise in den Kategorien Mobilität, Materialforschung, Lebenswissenschaften und Energie & Industrie werden von den Unternehmen BASF, Bosch, Continental, Daimler, Evonik, Merck, Schaeffler und Siemens bereit gestellt. Hinzu kommt ein von DAAD und DFG finanzierter kurzer Forschungsaufenthalt in Deutschland.

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