Content - DWIH Tokyo Newsletter 07/2014

Liebe Leserinnen und Leser,

bereits zum sechsten Mal hat das DWIH Tokyo im Juni gemeinsam mit elf deutschen Unternehmen den German Innovation Award verliehen. Zwei der Preisträger kommen von der Universität Kyoto, an der wir im vergangenen Herbst die Deutschen Wissenschaftstage veranstaltet haben.

Einer der Co-Organisatoren der Wissenschaftstage in Kyoto, der Heidelberger Biophysiker Motomu Tanaka, wurde jüngst von Bundespräsident Gauck mit dem Philipp Franz von Siebold-Preis ausgezeichnet.

Über diese Ereignisse sowie über unsere im Herbst geplanten Veranstaltungen und die unserer Partnerorganisationen informieren wir Sie in unserem Newsletter, und wünschen eine angenehme Lektüre.

Ihr DWIH Tokyo Team

6. German Innovation Award in Tokyo verliehen

Am 18. Juni 2014 wurden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Palace Hotel Tokyo die Gewinner des German Innovation Award - Gottfried Wagener Preis 2014 bekannt gegeben. Zur Verleihung kamen rund 250 deutsche und japanische Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien. Ichita Yamato, Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik gratulierte den fünf Preisträgern –zu ihren hervorragenden Forschungsergebnissen in den Lebens- und Materialwissenschaften sowie im Bereich der Elektronik.

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Wie aus neuronalen Stammzellen Nervenzellen werden - Interview mit Dr. Itaru Imayoshi von der Kyoto Universität, Gewinner des Gottfried Wagener Preises 2014

Dr. Imayoshi, für welches Forschungsprojekt haben Sie den Gottfried Wagener-Preis erhalten und was ist besonders innovativ an Ihrer Arbeit?

Meinen Kollegen und mir ist es gelungen neuronale Stammzellen mit einer Lichtquelle zu manipulieren. Mit Hilfe eines künstlich erzeugten DNA-bindenden Proteins, das auf blaues Licht reagiert, haben wir durch Veränderung des Bestrahlungsmusters das Wachstum und die Differenzierung von Stammzellen beeinflusst. Bislang war diese Art von Manipulation nur durch äußerliche Zuführung von Genen möglich, bzw. erforderte eine medikamentöse Beeinflussung des Zellwachstums. Die von uns entwickelte optische Methode hingegen ist nicht-invasiv und dabei äußerst präzise und stellt somit eine vielversprechende potentielle Alternative dar.

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Deutsch-japanischer Wissenschaftsaustausch: Hohe Auszeichnung für Motomu Tanaka

Der Biophysiker Prof. Dr. Motomu Tanaka, der institutionenübergreifend an der Universität Heidelberg und der japanischen Kyoto University tätig ist, erhält den mit 50.000 Euro dotierten Philipp Franz von Siebold-Preis. Die Alexander von Humboldt-Stiftung würdigt mit dieser Auszeichnung einen japanischen Wissenschaftler, der sich in besonderer Weise für den akademischen Austausch zwischen Deutschland und Japan eingesetzt hat.

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Ankündigung

Deutsch-Japanisches Symposium "Die Rolle der Hochschulen im Zeitalter der Globalisierung: Zwischen Personalentwicklung und Persönlichkeitsbildung"

Am 8. Oktober 2014 veranstalten das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und der Universität Tokyo ein deutsch-japanisches Symposium zur "Rolle der Hochschulen im Zeitalter der Globalisierung: Zwischen Personalentwicklung und Persönlichkeitsbildung".

Das Symposium bietet eine Plattform für den Austausch zwischen japanischen und deutschen Hochschulvertreterinnen und -vertretern sowie Expertinnen und Experten zu der Frage, welches Selbstverständnis die Wissenschaften heute prägt und welche Wünsche Gesellschaft, Wirtschaft und Politik an die Hochschulen der Zukunft richten. Gleichzeitig zielt die Veranstaltung darauf ab, die Bedeutung von Hochschulbildung und -forschung für die Entwicklung der Wissenschaft und dadurch für die Zukunftsfähigkeit von Gesellschaften gegenüber Öffentlichkeit und Politik in Japan und Deutschland deutlich zu machen.

Zeit: Mittwoch, 8. Oktober 2014, 10:30-18:30
Ort: Universität Tokyo, Ito Hall

Details und Registrierung in Kürze auf der Website des DWIH Tokyo

 

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