Content - DWIH Tokyo Newsletter 06/2012

Liebe Leserinnen und Leser,

am 19. Juni wurde der von zehn deutschen Unternehmen gestiftete und vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo koordinierte German Innovation Award an fünf japanische Nachwuchswissenschaftler verliehen. Dieses Ereignis nehmen wir zum Anlass, Sie mit unserem zweiten deutschsprachigen Newsletter über unsere aktuellen Aktivitäten zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr DWIH Tokyo-Team

German Innovation Award zum vierten Mal an japanische Nachwuchswissenschaftler verliehen

Am 19. Juni 2012 folgten fünf japanische Forscher und ihre Teams der Einladung in die Residenz des Deutschen Botschafters in Tokyo, um den Gottfried Wagener Preis 2012, auch bekannt als German Innovation Award, entgegenzunehmen. Der diesjährige Gewinner des ersten Preises ist der Ingenieur Dr. Taiga Yamaya (38) vom National Institute of Radiological Sciences (NIRS) in Chiba. Yamaya erforscht neue Möglichkeiten auf dem Gebiet der Positronen-Emissionstomographie (PET).

Der Preis wurde von zehn führenden deutschen Technologieunternehmen zum vierten Mal vergeben. In diesem Jahr hatten sich 83 Wissenschaftler aus 34 japanischen Hochschulen und Forschungsinstituten beworben.

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„Die Möglichkeit eines Forschungsaufenthaltes in Deutschland war ein großer Anreiz“ - Interview mit Dr. Taiga Yamaya vom National Institute of Radiological Sciences, Gewinner des German Innovation Award 2012

Herr Dr. Yamaya, wie fühlen Sie sich, nachdem Sie und Ihr Team mit dem Gottfried Wagener Preis 2012 ausgezeichnet wurden?

Ich fühle mich sehr geehrt und kann immer noch nicht fassen, dass wir als jüngstes Team den ersten Preis gewonnen haben. Es war eine wunderschöne Preisverleihung. Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) gewinnt bei der bildgebenden Diagnose von Krebs immer mehr an Bedeutung. Auf unserem Spezialgebiet herrscht international eine große Konkurrenz, und um neue Ideen schnell umsetzen zu können, forschen wir Tag und Nacht. Eigentlich hatte ich daran gedacht, etwas kürzer zu treten, aber der Preis hat mich aufs Neue motiviert, mich weiter anzustrengen.

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Ankündigungen


Vortrag von Professor Klaus Töpfer "The German 'Energy Change' and the Debate about Green Growth"

Im Rahmen seiner Japanreise wird der ehemalige Umweltminister Professor Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam und Ko-Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundesregierung, bei einer Veranstaltung des DWIH Tokyo vortragen. Er wird zu den Herausforderungen, Lösungsansätzen und Chancen der Energiewende in Deutschland sprechen und Bezüge für Japan herausarbeiten. Vor dem Hintergrund der in Japan anstehenden Entscheidungen bezüglich der zukünftigen Nutzung von Kernenergie und erneuerbaren Energien wird die Diskussion auf ein breites Interesse stoßen.

Datum: 25. Juli 2012
Weitere Informationen in Kürze auf unserer Website.

Deutsch-Japanisches Symposium "Positive Ageing"
Unter dem Motto "Mehr Jahre, mehr Leben" bringen das DWIH Tokyo, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Universität Tokyo wissenschaftliche Expertise aus Deutschland und Japan im Rahmen eines eintägigen Symposiums zusammen. Die steigende Lebenserwartung stellt ein Potential für Fortschritt dar, das bisher nicht in ausreichendem Maße erkannt und ausgeschöpft wurde. Der Zugewinn an Lebensjahren bietet neue Möglichkeiten für die individuelle Lebensplanung, das generationenübergreifende Zusammenleben und die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Der Vergleich von Japan und Deutschland - zwei Ländern mit außergewöhnlich hohen Lebenserwartungen - kann dabei helfen herauszufinden, was uns hindert, dieses Potential zu nutzen.

Datum: 9. Oktober 2012
Weitere Informationen in Kürze auf unserer Website.

Das DWIH Tokyo

Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo (DWIH Tokyo) wird mit Förderung des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan gemeinsam betrieben.

Wir laden deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein, Veranstaltungen mit dem DWIH Tokyo zu planen, die dem Austausch und der Vernetzung zwischen deutschen und japanischen Partnern dienen und die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern vertiefen oder neue Kooperationen anstoßen. In diesem Rahmen können in begrenztem Umfang Fördermittel für Veranstaltungen bereitgestellt werden (vgl. www.dwih-tokyo.jp/kooperation).


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