Content - DWIH Tokyo Newsletter 01/2012

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen heute unseren ersten deutschsprachigen Newsletter übersenden zu können, mit dem wir Sie über die Aktivitäten des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Tokyo (DWIH Tokyo) informieren und zur Mitwirkung einladen möchten.

Das DWIH Tokyo bildet ein Forum für die Organisation der deutschen Wissenschaft und forschenden Wirtschaft in Japan. Es hat den Auftrag, deutsche Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen in Japan gebündelt zu präsentieren und damit die Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen mit japanischen Partnern zu vertiefen.

Wir hoffen, dass Ihnen unser Newsletter gefällt und wünschen viel Spaß beim Lesen! 

Mit freundlichen Grüßen 

Ihr DWIH Tokyo-Team

Altern und Neurodegeneration: Deutsch-Japanisches Symposium in Osaka

Am 12. Dezember 2011 luden das DWIH Tokyo und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft zu einem deutsch-japanischen Symposium zum Thema Altern und Neurodegeneration ein. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer berieten in Osaka über die durch die Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen entstehenden Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft.

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Präventionsstrategien und Therapien für Neurodegenerative Erkrankungen: Interview mit Prof. Dr. Dr. Nicotera, DZNE

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft ist eines von sechs neuen Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, für die das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2015 rund 700 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Im April 2009 sind Sie zum Wissenschaftlichen Vorstand und Vorstandsvorsitzenden des DZNE berufen worden. Was war der Hintergrund für die Gesundheitsforschungsinitiative der Bundesregierung und welche Ziele verfolgt sie? 

Mit ihrer Initiative der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung hat Ministerin Schavan optimale Bedingungen in Deutschland geschaffen, um die Forschung zur Bekämpfung von Volkskrankheiten zu stärken. Zielsetzung dabei war vor allem eine Optimierung des Translationsprozesses, also des Transfers von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung. So sollen Prävention und Therapie von Volkskrankheiten verbessert werden. Dies geschieht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedensten Forschungseinrichtungen. Die institutionsübergreifende Zusammenarbeit ist eine der wichtigen Zielsetzungen dieser langfristig angelegten Förderung, die das Innovationspotential der Gesundheitsforschung nutzt und verstärkt. So sollen sowohl eine verbesserte Vorsorge und Diagnose als auch passende Therapien und eine optimale Versorgung der Patienten erreicht werden. 

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KNOWLEDGE_SCAPES: Expertenworkshop der Technischen Universität Dresden in Tokyo

Wie können Architektur und Stadtplanung Prozesse der Wissensentstehung unterstützen? Wie werden urbane Arbeitsumgebungen, die Kreativität, Innovation und Lernen befördern sollen, zielgerichtet gestaltet? 

Diesen zentralen Fragestellungen widmete sich am 19. und 20. Dezember 2011 ein internationaler Expertenworkshop "KNOWLEDGE_SCAPES" in Tokyo, der von der Technischen Universität Dresden (Juniorprofessur Wissensarchitektur, Professor Noennig) organisiert und vom DWIH Tokyo unterstützt wurde.

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Das DWIH Tokyo lädt deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein, Veranstaltungen in Japan zu planen, die dem Austausch und der Vernetzung zwischen deutschen und japanischen Partnern dienen und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und forschender Wirtschaft in beiden Ländern vertiefen oder neue Kooperationen anstoßen. In begrenztem Umfang können Fördermittel im Rahmen einer Fehlbedarfsfinanzierung ("matching funds") bereit gestellt werden.

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Mehr Strom aus erneuerbaren Energien: Das DWIH Tokyo auf der „Renewable Energy 2011 Exhibition“

Bis zur Dreifachkatastrophe im Nordosten Japans im März 2011 kamen erneuerbaren Energieträgern im langfristigen Energiekonzept der japanischen Regierung nur eine untergeordnete Rolle zu. Bis 2030 war lediglich eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 12 Prozent vorgesehen; die Kernkraft sollte mit 50 Prozent zur wichtigsten Energiequelle werden. Nach dem Nuklearunfall von Fukushima hat sich die Lage vollständig verändert. Das landesweite Energiekonzept soll bis Mitte des Jahres überarbeitet und eine Energiereform eingeleitet werden. Welche Rolle die Kernkraft dabei spielen wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Regierung in Tokyo kündigte Anfang Januar an, in den kommenden Monaten einen Gesetzesentwurf zur Begrenzung der Laufzeit von Atomkraftwerken auf 40 Jahre vorzulegen. Klar ist, dass die regenerativen Energien in Zukunft eine sehr viel prominentere Rolle spielen werden. Ein Einspeisetarif für erneuerbare Energieträger ab Juli 2012 ist bereits beschlossen. 

Sowohl bei den Technologien als auch bei gesetzlichen Rahmenbedingungen gilt Deutschland als Vorbild. Das große Interesse an der Situation in Deutschland zeigte sich auch beim Auftritt des DWIH Tokyo auf der "Renewable Energy 2011 Exhibition" im vergangenen Dezember. 

Auch in diesem Jahr wird das DWIH Tokyo vom 3.-5. Dezember mit einem Informationsstand auf der Messe vertreten sein und Forschungsschwerpunkte deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Bereich der erneuerbaren Energien präsentieren. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an info@anti-clutterdwih-tokyo.jp.

Das DWIH Tokyo

Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo wird mit Förderung des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan gemeinsam betrieben. 

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