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„Powering Smart Manufacturing“ Gemeinsames Symposium des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Tokyo und TU9 - German Institutes of Technology. Führende deutsche Technische Universitäten präsentieren jüngste Fortschritte im Bereich Industrie 4.0.

  • 07.11.2016

Am 26. Oktober präsentierten führende Wissenschaftler von TU9-Universitäten in Tokyo jüngste Erkenntnisse und bewährte Praktiken bei der Umsetzung der Industrie 4.0-Vision. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus in Tokyo (DWIH) und TU9 organisiert und von der Industrial Value Chain Initiative sowie der Deutschen Botschaft in Tokyo unterstützt. Insgesamt nahmen rund 200 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an der Veranstaltung teil, um sich über Themenkomplexe wie Smart Products, Digitale Infrastruktur, Integrierte Fertigungssysteme oder Mensch-Roboter-Interaktion auszutauschen.

„Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan im Bereich Industrie 4.0 ist vielversprechend“, betonte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz und Repräsentant des DWIH Prof. Horst Hippler in der Eröffnungsansprache. „Die beiden Länder haben sich bei der Umsetzung ihrer Vision von Smart Manufacturing für unterschiedliche Ansätze entschieden. Die Herangehensweisen schließen einander jedoch nicht aus. Stattdessen ergeben sich gerade aus den verschiedenen Blickwinkeln Schnittstellen für Synergien und Möglichkeiten voneinander zu lernen.“

„Industrie 4.0 steht für die Verbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit Produktionssystemen, aber auch für weltweite Verbindungen und Austausch. Als Kinder der Industriellen Revolution waren Technische Universitäten von Anfang an aufgrund ihrer Interdisziplinarität und ihrer engen Kooperation mit der Industrie Innovationsmotor und akademische Begleitung industrieller und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse.“, ergänzte der TU9-Präsident, Prof. Hans Jürgen Prömel in seiner Rede.

Wie sich beide Länder im Bereich Smart Manufacturing ergänzen können, wurde bei einem Industrie 4.0-Workshop, der am Folgetag in den Räumen der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan) stattfand, deutlich. Bei dem Workshop arbeitete Prof. Jürgen Fleischer vom Karlsruher Institut für Technologie mit Geschäftsführern japanischer KMU und hochrangigen Vertretern japanischer Konzerne an konkreten, auf einzelne Unternehmen zugeschnittene Ansätze zur Implementierung von Industrie 4.0.

Weitere Gelegenheiten zum Austausch über die Wissenschaftspolitik in Deutschland und Japan boten sich am Abend des 26. Oktober beim Empfang in der Residenz des Deutschen Botschafters sowie am 27. Oktober beim Treffen von Präsidenten der TU9-Universitäten und dem Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz mit der Spitze der Japan Association of National Universities (JANU).

 

Über TU9
TU9 ist die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen University, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, TU München, Universität Stuttgart.
An den TU9-Universitäten sind über 270.000 Studierende immatrikuliert, das sind rund 10 Prozent aller deutschen Studierenden. Rund 50 Prozent der Universitäts-Absolventen und Promotionen in den Ingenieurwissenschaften in Deutschland stammen von TU9-Universitäten.

TU9 wurde im Jahr 2006 gegründet und feiert 2016 zehnjähriges Bestehen.

Über das Symposium

Zu den Präsentationsunterlagen

Foto: DWIH Tokyo

 

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