Inhalt - Detail

Ein beispielloses gemeinsames deutsch-japansiches Projekt zur Energiewende, erste Sitzung des Deutsch-japanischen Kooperationsrats

  • 04.11.2016

Am 28. September 2016 traf sich der Deutsch-japanische Kooperationsrat zur Energiewende (German-Japanese Energy Transition Council – GJETC) für zwei Tage zu seiner ersten Sitzung in Tokio. Der GJETC ergänzt durch dieses beispiellose gemeinsame deutsch-japanische Projekt zur Energiewende die Kooperation von Japan und Deutschland auf Regierungsebene durch unabhängige, wissenschaftliche Analysen mit dem Ziel neue, sichere und effiziente Wege zur Umsetzung der Energiewende zu entwickeln.

Zwar gibt es wichtige Unterschiede zwischen Deutschland und Japan bezüglich ihrer Energiepolitik sowie -versorgung, dennoch stehen sie in ihrer energiewirtschaftlichen Entwicklung vor ähnlichen Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde der GJETC im Jahr 2016 ins Leben gerufen. Als bi-nationaler Expertenrat erarbeitet er wissenschaftliche Bestands- und Transformationsanalysen zu Systemen, Technologien und Politiken der Energiewende. In beiden Länder sollen damit wichtige Impulse für Politik und Wirtschaft gesetzt werden.

Auf der Tagesordnung in Tokio standen neben organisatorischen Vereinbarungen zur Geschäftsordnung auch erste Beschlüsse zu den Studienthemen. Die Studien greifen aktuelle energiepolitische und -wirtschaftliche Fragen mit hoher Relevanz für beide Länder auf. Sie setzen sich unter anderem mit den sozio-kulturellen Aspekten der Energiewende sowie mit Analysen für langfristige Energieszenarien auseinander. Auch Themen wie das Design eines zukünftigen Strommarkts, die Entwicklung des Energiedienstleistungsmarkts und die Analyse notwendiger technischer Systeme für das Gelingen der Energiewende sollen im Rahmen des Studienprogramms bearbeitet werden.

Der Rat wird halbjährlich zusammenkommen. Die nächste Ratssitzung findet im Januar 2017 in Berlin statt. 

GJETC Pressemitteilung vom 26.09.2016

Foto: GJETC

 

Fusszeile