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Tokyo Institute of Technology führt grundlegende Strukturreformen durch

  • 13.04.2016

Das Tokyo Institute of Technology (TIT) hat 2016 umfangreiche Strukturreformen eingeleitet, die grundlegende Auswirkungen auf Lehre und Forschung haben werden und das TIT in den Kreis der “Top 10“ der weltbesten Forschungsuniversitäten bringen sollen.

Foto: Flickr, Dick Thomas Johnson

Wichtiger Bestandteil der Reformen ist die Zusammenlegung von Fakultäten und Graduiertenschulen. Bislang existierten am TIT drei Fakultäten mit 23 Fachbereichen. Diese wurden ergänzt durch sechs Forschungseinrichtungen mit 45 Spezialisierungen an den Graduiertenschulen. Dieser Aufbau ist üblich an japanischen Universitäten. Vom TIT wurde durch die eingeleiteten Reformen nun ein neuer Weg eingeschlagen. Anstelle der Fakultäten und Graduiertenschulen sind sechs Akademien mit insgesamt 19 Fachbereichen getreten.
Betroffen von den Reformen ist ebenfalls die Unterteilung des Studienjahres. Dieses wird in Zukunft nicht länger in Semester, sondern stattdessen in Quartale unterteilt. Durch die damit verbundene Verkürzung von Lehrveranstaltungen erhofft man sich eine gesteigerte Effizienz des Studiums und eine vereinfachte Einbindung von Austauschstudenten.
Ein zentrales Element der im Bereich Forschung angestoßenen Reformen ist der Aufbau des "Institute of Innovative Research" (IIR). Dem IIR sollen zunächst 180 Forscher aus Bereichen der angewandten Wissenschaften angehören. Im IIR sollen nicht nur Forschungsstrukturen überdacht und Einrichtungen zur Bewältigung neuer Aufgaben geschaffen werden. Daneben soll in kompakten "Forschungsunits" flexibel Spitzenforschung betrieben werden. Auf diese Weise soll mit dem IIR eine Einrichtung entstehen, die auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen reagiert und Forschungsfelder neu erschließt und zusammenführt.

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