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Deutsch-Japanischer Workshop zu Theorie und Praxis von Real Computation

  • 15.07.2015

Wissenschaftler aus Deutschland und Japan kamen am Sonntag, den 12.07.2015, in der Meiji University in Tokyo, Japan, für einen Workshop zu Theorie und Praxis von Real Computation zusammen. Dieser Workshop wurde vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo und der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) gemeinsam finanziell unterstützt. Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. leistete weitere Unterstützung.

Der Workshop, der im Zusammenhang mit der 12. Internationalen Konferenz zu Computabilität und Komplexität der Analysis, die vom 12. bis zum 15. Juli am selben Ort veranstaltet wird, stand, zielte darauf ab, Forscher und Wissenschaftler aus den zwei wissenschaftlichen Communities, Computability and Complexity in Analysis und Reliable Computing für weiterführende Kooperationen und Synergien zusammenzubringen. Daneben zielte der Workshop darauf ab, praktische Anwendungen mathematischer Theorie vorzustellen und zu diskutieren.

Das Event begann mit kurzen Eröffnungsreden der Unterstützer und Veranstalter, Prof. Dr. Martin Ziegler, Technische Universität Darmstadt, Prof. Dr. Heinrich Menkhaus, Meiji University, und David Pinsker, Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo.

Während der Vormittags-Session hielten die Redner aus dem Bereich Computability and Complexity in Analysis Vorträge über ihre Arbeit und Forschung. Diese Session stand unter einem sehr theoretischen Schwerpunkt und den damit verbundenen theoretischen Problemen und Fragestellungen. In der Nachmittags-Session präsentierten die Redner aus dem Bereich Reliable Computing ihre Arbeit. Diese Session thematisierte eher praktische Herausforderungen wie die Nutzung von Super-Computern und Gleitkommazahlen oder die rigorose Verifizierung von Cross-Mapping-Bedingungen für holomorphische Dynamische Systeme.

Auf den Workshop folgte ein anschließendes Networking Dinner mit den Rednern, Unterstützern und geladenenen Gästen. Dieses Essen gab den Teilnehmern die Möglichkeit, weiter über die Inhalte des Workshops zu diskutieren und über gemeinsame Projekte in der Zukunft zu sprechen. In seiner Endansprache betonte Prof. Dr. Martin Ziegler zudem seine Hoffnung, dass dieser Workshop auch zu weiterer wissenschaftlicher Kooperation zwischen Deutschland und Japan beitragen könne.

 

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