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Positives Altern – Japanische und deutsche Experten beraten in Tokyo

  • 18.10.2012

Auf Einladung des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Tokyo (DWIH Tokyo), der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Universität Tokyo befassten sich am 9. Oktober rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen eines deutsch-japanischen Symposiums in Tokyo mit den Herausforderungen und Chancen für Gesellschaften des langen Lebens.

(Photo: DWIH Tokyo)

Die Lebenserwartung der Menschen in Japan und Deutschland hat sich im letzten Jahrhundert stark erhöht. Und nicht nur das: man erreicht das höhere Alter auch bei besserer Gesundheit. Gleichzeitig nimmt die Bevölkerung in beiden Ländern ab, denn es kommen weniger junge Menschen nach. Japan ist weltweiter Spitzenreiter der Langlebigkeit, Deutschland in Europa das Land mit einem besonders hohen Anteil Älterer an der Bevölkerung. Lassen sich unter diesen demographischen Bedingungen die Errungenschaften des Wohlfahrtsstaats erhalten und weiterentwickeln? Bedroht dies die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften? Wie sollen wir mit diesen Herausforderungen umgehen und die Chancen, die in einem längeren Leben liegen, nutzen? Und welche Schlussfolgerungen zieht schließlich die Wissenschaft aus der immensen Veränderung des Altwerdens, seiner sogenannten Plastizität?

Japanische und deutsche Expertinnen und Experten diskutierten diese und andere Fragen in vier thematischen Sessions.

Die Ergebnisse des Symposiums werden in einem Konferenzbericht veröffentlicht.

Veranstalter:
Deutsches Wissenschafts- und Innovationsforum Tokyo (DWIH Tokyo)
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Institute of Gerontology, The University of Tokyo

Unterstützung:
Deutsches Institut für Japanstudien
Science Council of Japan
The Japan Gerontological Society
Japan NGO Council of Ageing (JANCA)

Programm
Programm download (PDF)

 

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