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Richtlinie zur Fördermaßnahme "Internationales Katastrophen- und Risikomanagement – IKARIM" im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung

  • 15.12.2018

[Deadline]

Die Fördermaßnahme IKARIM zielt auf Know-how-Transfer und die Bildung internationaler Partnerschaften im Katastrophenrisikomanagement. Im Zentrum steht die Durchführung innovativer, anwendungsorientierter Kooperationsvorhaben, die in ausgewählten Ländern Afrikas und Asiens zur Stärkung des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes, zum Schutz kritischer Infrastrukturen und zur Entwicklung von Frühwarnsystemen beitragen. Die Projektvorschläge müssen deutlich über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik und der derzeitigen Umsetzung im Partnerland hinausgehen, um für die Zukunft entscheidende Verbesserungen zum Schutz vor und dem Umgang mit Katastrophen zu erreichen. Im Vorfeld eines FuE-Verbundvorhabens ist die Förderung eines Definitionsprojekts als vorbereitende Maßnahme möglich.

Die Förderung umfasst grundsätzlich Institutionen und Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Eine eigenständige ­Finanzierung ausländischer Projektteilnehmer wird vorausgesetzt. Für eine erfolgreiche Umsetzung der geplanten Projekte sind entsprechende politische Rahmenbedingungen in den beteiligten Ländern, die Einbeziehung der Anwender vor Ort und gegebenenfalls schriftliche Kooperationsvereinbarungen mit den Verwaltungen, auch und insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene, erforderlich.

Für Definitionsprojekte sind u.a. Ausgaben/Kosten für Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen für das Projekt relevanten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Expertinnen und Experten sowie für Workshops mit bereits bekannten Partnern oder zur Erschließung neuer Kooperationspotenziale in Deutschland (optional: sowie im Partnerland) zuwendungsfähig.

Diese Förderrichtlinie gilt in Verbindung mit dem Rahmenprogramm "Forschung für die zivile Sicherheit" (http://www.sifo.de).

Im Fokus dieser Bekanntmachung stehen folgende ausgewählte afrikanische und asiatische Länder, die sich hinsichtlich des Standes der nationalen Risikominderungs- und Katastrophenpräventionsstrategien, ihrer Gefährdungspotenziale und Risikolevel sowie des Vorhandenseins möglicher Forschungspartner in besonderer Weise für Kooperationen mit deutschen Institutionen eignen:

· Ägypten, Äthiopien, Ghana, Kamerun, Madagaskar, Südafrika, Tunesien,

·Bangladesch, Indien, Indonesien, Iran, Japan, Myanmar, Philippinen, Singapur, Südkorea, Vietnam.

In begründeten Fällen ist die Förderung von Projekten auch mit anderen Ländern möglich.

Das Förderverfahren ist 2-stufig. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 15. Dezember 2018 zunächst aussagefähige Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

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