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Forschungseinrichtungen

Öffentliche FuE-Aktivitäten in Japan werden von verschiedenen Ministerien, Verwaltungseinheiten und Organisationen koordiniert und finanziert. Als verbindendes Element dient das Council for Science and Technology Policy (CSTP), welches – angesiedelt im Kabinett unter Führung des Premierministers – Japans Innovationsstrategie mittels der Basispläne zur Förderung von Wissenschaft und Technologie lenkt und Forschungsprioritäten definiert. Die öffentlichen Forschungseinrichtungen in Japan sind schwerpunktmäßig im Bereich der Grundlagenforschung tätig, während anwendungsnahe Forschung meist direkt in den Unternehmen stattfindet. Die Forschung und Entwicklung im privaten Sektor wird vom Staat durch Steuervorteile, Investitionen, Kredite und Fördermittel unterstützt. Vergleichbare Dach- und Trägerorganisationen, wie sie in der deutschen Forschungslandschaft zu finden sind, gibt es in Japan nicht.

Offiziellen Angaben des japanischen Bildungsministeriums (MEXT) zufolge, gab es 2012 in Japan insgesamt 1749 Einrichtungen, die sich mit wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung befassten und an denen mehr als 268.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigt waren. Zu diesen Einrichtungen zählten 1230 öffentliche und private Universitäten und Fachhochschulen, sowie 519 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die nationale und öffentliche Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Forschungsinstitute japanischer Unternehmen beinhalten.

Nach Informationen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gibt es insgesamt 510 Kooperationsvereinbarungen zwischen deutschen und japanischen Hochschulen (Stand Januar 2014). Hinzu kommen weitere Kooperationen, die deutsche und japanische außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit wissenschaftlichen Einrichtungen des anderen Landes unterhalten.

 

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